Jan 15: Freie Meinungsäußerung im chinesischen Web 2.0
Ich habe eben ein wenig in der letzten Dezemberausgabe des Amnesty-Journals mit dem Titel Gold für Menschenrechte geblättert und bin kurz darauf beim Stöbern im Netz auf einen interessanten Artikel gestoßen, der andeutet, wie Chinesen im Web 2.0 geschickt ihre Meinung frei äußern, obwohl es ihnen eventuell untersagt ist.
Wie heißt es so schön: Not macht erfinderisch!
Es wird also ein Wort geschrieben, welches nur durch die Betonung den eigentlichen Sinn erhält. Die Frage, die ich mir dabei stelle ist allerdings, ob die Aussage nicht auch durch den Kontext entsteht.
Mir fehlt dabei ein wenig das Hintergrundwissen der chinenischen Schrift, so dass ich das einfach mal so im Raum stehen lassen muss.
PS:
Gerade bei Robert noch etwas zum Thema "Internet in China" gefunden. Passt ganz gut.
Anders als in Deutschland können Chinas Surfer ihre Meinung jedoch nicht offen äußern. Im Jahr 2007 kündigte die Regierung an, Blogs stärker kontrollieren zu wollen. [..] Wer dennoch frei seine Meinung über kritische Themen äußert, riskiert mindestens, dass seine Beiträge vom Administrator des Forums gelöscht werden. Im schlimmsten Fall gerät er ins Visier der Sicherheitsbehörden. Allerdings haben die Chinesen eine lange Tradition des Umschreibens von Sachverhalten, etwa durch die Nutzung von Homonymen. Das sind gleich ausgesprochene Silben, deren Bedeutung sich durch die Betonung jedoch ändert. So verklausuliert kann über so gut wie alles diskutiert werden.
Wie heißt es so schön: Not macht erfinderisch!
Es wird also ein Wort geschrieben, welches nur durch die Betonung den eigentlichen Sinn erhält. Die Frage, die ich mir dabei stelle ist allerdings, ob die Aussage nicht auch durch den Kontext entsteht.
Mir fehlt dabei ein wenig das Hintergrundwissen der chinenischen Schrift, so dass ich das einfach mal so im Raum stehen lassen muss.
PS:
Gerade bei Robert noch etwas zum Thema "Internet in China" gefunden. Passt ganz gut.
Jan 3: Darth Schäuble und sein Traum Dirigent zu sein
Ich habe heute an der Fachhochschule einen Blogartikel von Robert Basic gelesen. Da ich gerade zufälligerweise mal Internet habe will ich euch diesen nicht vorenthalten.
Geht dabei um ein Video, das ... ach, seht doch einfach selbst.
Haha, einfach weltklasse!
Auch die Videos des satirischen ZDF-Jahresrückblicks 2007 sind zu empfehlen. Ebenfalls über den BasicThinking-Blog gefunden.
Geht dabei um ein Video, das ... ach, seht doch einfach selbst.
Haha, einfach weltklasse!
Auch die Videos des satirischen ZDF-Jahresrückblicks 2007 sind zu empfehlen. Ebenfalls über den BasicThinking-Blog gefunden.
Okt 3: Friede, Freude, Eierkuchen - im Krieg ist alles erlaubt
In was für einer Welt leben wir?
Keine neue Frage, sie wurde mit Sicherheit schon gestellt, als es die zivilisierte Menschheit noch gar nicht gab.
Da liest man Berichte über die teilweise Privatisierung des US-Militärs im Irak und darüber, dass die Mitarbeiter der angestellten Unternehmen eher die Mentalität von völlig gewissenlosen Brutalos haben, als dass sie ihre Aufgaben gewissenhaft ausführen würden.
So zitiert die Tagesschau den US-Kongressabgeordneten Henry Waxman
Defensive Aufgaben also.
Das passt sehr gut zu
Quelle: Tagesschau
Quelle: AFP
oder? lesen Sie mehr
Keine neue Frage, sie wurde mit Sicherheit schon gestellt, als es die zivilisierte Menschheit noch gar nicht gab.
Da liest man Berichte über die teilweise Privatisierung des US-Militärs im Irak und darüber, dass die Mitarbeiter der angestellten Unternehmen eher die Mentalität von völlig gewissenlosen Brutalos haben, als dass sie ihre Aufgaben gewissenhaft ausführen würden.
So zitiert die Tagesschau den US-Kongressabgeordneten Henry Waxman
"Im Vertrag von Blackwater steht, dass die Firma verpflichtet wurde, defensive Aufgaben zu erfüllen. Aber in den meisten dieser Fälle waren es Blackwater-Beschäftigte, die zuerst gefeuert haben." Das sei bei bei 80 Prozent der Schusswechsel der Fall gewesen.
Defensive Aufgaben also.
Das passt sehr gut zu
Als Blackwater-Leute US-Bürger in Autokonvois transportierten und ihrer Ansicht nach Gefahr drohte, erschossen sie unbeteiligte Passanten. Sie fuhren weiter, ohne sich um die Opfer zu kümmern, rammten Autos. In einem Fall verbrannte ein irakischer Insasse.
Quelle: Tagesschau
Die an einer tödlichen Schießerei Mitte September in Bagdad beteiligten Mitarbeiter der privaten US-Sicherheitsfirma Blackwater haben laut einem Pressebericht nicht nur am Boden, sondern auch aus der Luft auf Iraker geschossen.
Quelle: AFP
oder? lesen Sie mehr
Sep 24: Bundesminister als Marionetten
Martin schrieb kürzlich über die Absichten unseres Bundesverteidigungsministers Flugzeuge notfalls auch ohne rechtmäßige Genehmigung mit Waffengewalt vom Himmel zu holen.
Alles natürlich nur zur Sicherung Deutschlands. Klar.
Die Zeit schreibt einen, in meinen Augen sehr guten, Artikel über dieses Thema.
Ist auf jeden Fall lesenswert und besitzt auch ein wunderbares Zitat
Jung kann man vergessen, er tut nichts ohne den stärksten Unionsmann im Kabinett. Es geht also um ihn, um Schäuble. Der Verfassungsminister rührt an den Geist der Verfassung.
Jung als Marionette. Ein Minister ohne eigene Durchsetzungskraft ... ist es das, was wir derzeit brauchen?
Ich wage es zu bezweifeln ...
Die Zeit ist ja bekannt für etwas "härtere" Artikel, die oft kritisch betrachten und auch provokante Aussagen enthalten. Ich finde allerdings, dass dieser Artikel den Nagel sehr gut auf den Kopf trifft.
Auf jeden Fall belichtet der Autor eine Situation, die man durchaus selbst mal hinterfragen sollte.
Wollen wir das?
Alles natürlich nur zur Sicherung Deutschlands. Klar.
Die Zeit schreibt einen, in meinen Augen sehr guten, Artikel über dieses Thema.
Ist auf jeden Fall lesenswert und besitzt auch ein wunderbares Zitat
Jung als Marionette. Ein Minister ohne eigene Durchsetzungskraft ... ist es das, was wir derzeit brauchen?
Ich wage es zu bezweifeln ...
Die Zeit ist ja bekannt für etwas "härtere" Artikel, die oft kritisch betrachten und auch provokante Aussagen enthalten. Ich finde allerdings, dass dieser Artikel den Nagel sehr gut auf den Kopf trifft.
Auf jeden Fall belichtet der Autor eine Situation, die man durchaus selbst mal hinterfragen sollte.
In der Logik gibt es zwischen äußerer und Innerer Sicherheit keine Trennlinie mehr. Jung wäre dann Schäubles »militärischer Arm«.
Wollen wir das?
Aug 9: Who is Jose Rodriguez?
Die Tagesschau berichtet auf ihrer Webseite über die "Enttarnung des Chefs aller CIA-Geheimoperationen".
Es wird geschrieben
Ich bin da ganz ehrlich. Ich sehe keinen Grund für diesen Schritt. Warum genau wurde die Identität des Mannes, den niemand mit dieser Position hätte in Verbindung bringen können, gelüftet? Weil .. ja, warum? Das steht doch dort nicht. Weil er in Ruhestand geht? Also bitte, das ist doch kein Argument, warum man einen hochrangigen Agenten des Staates nun der Öffentlichkeit preisgibt.
Warum geht der Mann nicht in Ruhestand und gut ist. Kein Medienrummel, keine Gefahr vor gewalttätigen Übergriffen, da er ja im wohl bestunterstützten "Zeugenschutzprogramm" der USA gelebt hätte etc. .. lesen Sie mehr
Es wird geschrieben
Seit über drei Jahrzehnten arbeitet Rodriguez beim amerikanischen Geheimdienst. Doch viel mehr weiß man nicht über den Puerto-Ricaner, auch sein Alter ist unbekannt. Nur eines ist klar: Ende des Jahres wird er in Ruhestand gehen. Auch ein Grund, seine Tarnung jetzt aufzugeben.
Ich bin da ganz ehrlich. Ich sehe keinen Grund für diesen Schritt. Warum genau wurde die Identität des Mannes, den niemand mit dieser Position hätte in Verbindung bringen können, gelüftet? Weil .. ja, warum? Das steht doch dort nicht. Weil er in Ruhestand geht? Also bitte, das ist doch kein Argument, warum man einen hochrangigen Agenten des Staates nun der Öffentlichkeit preisgibt.
Warum geht der Mann nicht in Ruhestand und gut ist. Kein Medienrummel, keine Gefahr vor gewalttätigen Übergriffen, da er ja im wohl bestunterstützten "Zeugenschutzprogramm" der USA gelebt hätte etc. .. lesen Sie mehr
Jul 23: Was ist die "Forward Operating Base Remagen"?
Ja sach mal. Bin ich denn jetzt vollkommen raus?
Gerade etwas bei technorati gesurft und dort auf diesen Blogartikel gestoßen.
Krieg gegen den Terror kostet USA 12 Milliarden Dollar im Monat.
Gut, das ist mir ehrlich gesagt zu diesem Zeitpunkt mal gerade egal gewesen, weil ich etwas anderes in der Technorati-Vorschau gelesen habe
Watt?
Direkt mal draufklicken. Dort findet man dann einen Verweis zu einem Heise-Artikel zu selbigem Thema, welcher ein Bild enthält mit der Unterschrift
Da habe ich aber erst mal gestutzt.
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Gerade etwas bei technorati gesurft und dort auf diesen Blogartikel gestoßen.
Krieg gegen den Terror kostet USA 12 Milliarden Dollar im Monat.
Gut, das ist mir ehrlich gesagt zu diesem Zeitpunkt mal gerade egal gewesen, weil ich etwas anderes in der Technorati-Vorschau gelesen habe
... Base Remagen zum Einsatz bei Samarra im März 2007. Bild: Pentagon ...
Watt?
Direkt mal draufklicken. Dort findet man dann einen Verweis zu einem Heise-Artikel zu selbigem Thema, welcher ein Bild enthält mit der Unterschrift
Black Hawks starten von Forward Operating Base Remagen zum Einsatz bei Samarra im März 2007. Bild: Pentagon
Da habe ich aber erst mal gestutzt.
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Jun 12: Stern Interview mit Wolfgang Schäuble
Das Thema „innere Sicherheit“ steht derzeit gerade bei den Kritikern unseres aktuellen Innenministers Wolfgang Schäuble ganz hoch im Kurs.
Nachdem ich in den letzten Tagen einige Blogeinträge und am heutigen Morgen ein Interview mit dem Titel „Hallo Orwell!“ im Stern (Ausgabe 17, 19.April 2007) gelesen habe, will ich doch auch mal kurz etwas zum Besten geben.
Das Interview wird seitens der Stern-Reporter Stefan Braun und Hans Peter Schütz sehr offensiv geführt, indem immer wieder auf die allgemein bekannten Kritikpunkte und Ängste eingegangen wird. Wolfgang S. muss sich an dieser Stelle durchaus beweisen, da er seine Vorschläge, Entwürfe, Aussagen an dieser Stelle glaubwürdig vertreten muss. Eine schwere Aufgabe ... so kommt es mir jedenfalls vor.
Aussagen wie „Ich kann an diesen Plänen nichts Schlimmes erkennen“, „Aber meine Herren! (Schüttelt den Kopf.) Das ist Unsinn.“, „Unsinn. Mit solchen Übertreibungen missbrauchen Sie die Bürger, weil Sie ihnen Ängste einreden, die in Wirklichkeit nichts damit zu tun haben.“ und weitere, zeigen mir jetzt ehrlich gesagt nicht, dass dort eine wirklich glaubwürdige und vor allem nachvollziehbare Erklärung möglich ist.
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Nachdem ich in den letzten Tagen einige Blogeinträge und am heutigen Morgen ein Interview mit dem Titel „Hallo Orwell!“ im Stern (Ausgabe 17, 19.April 2007) gelesen habe, will ich doch auch mal kurz etwas zum Besten geben.
Das Interview wird seitens der Stern-Reporter Stefan Braun und Hans Peter Schütz sehr offensiv geführt, indem immer wieder auf die allgemein bekannten Kritikpunkte und Ängste eingegangen wird. Wolfgang S. muss sich an dieser Stelle durchaus beweisen, da er seine Vorschläge, Entwürfe, Aussagen an dieser Stelle glaubwürdig vertreten muss. Eine schwere Aufgabe ... so kommt es mir jedenfalls vor.
Aussagen wie „Ich kann an diesen Plänen nichts Schlimmes erkennen“, „Aber meine Herren! (Schüttelt den Kopf.) Das ist Unsinn.“, „Unsinn. Mit solchen Übertreibungen missbrauchen Sie die Bürger, weil Sie ihnen Ängste einreden, die in Wirklichkeit nichts damit zu tun haben.“ und weitere, zeigen mir jetzt ehrlich gesagt nicht, dass dort eine wirklich glaubwürdige und vor allem nachvollziehbare Erklärung möglich ist.
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