Ab und an mal als Scherz gedacht scheint mir das nun gar nicht in so weiter Ferne entstanden zu sein.
Unter einem anderen Namen und auch nicht mit vollständig gleichen Idealen und Prinzipien, aber dennoch.
Um was geht es eigentlich?
Die
Tagesschau berichtet in ihren Schlusslichtern über italienische Bischöfe, die sich den italienischen Drittligisten
AC Ancona gekauft haben.
Die Kernaussage in diesem Artikel ist für mich:
Die Gewinne des Fussballclubs sollen Projekten in Entwicklungsländern zu Gute kommen. "Wir wollen die wahre Bedeutung des Sports herorheben", erklärt CSI-Präsident Edio Costantini, "Fussball soll wieder ein Instrument der Erziehung werden und nicht auf wirtschaftliche Interessen abzielen".
Auch wenn der
Wikipedia-Artikel zur Ultrà-Bewegung jetzt nicht der Knaller ist, ähnelt eine dort getätigte Aussage doch sehr stark der oben zitierten
Für sie stehen Themen wie der Erhalt der Fankultur und der Identität oft im Konflikt zu den häufig wirtschaftlich motivierten Entscheidungen der Entscheidungsträger der Vereine („Kommerzialisierung des Sports“).
In diesem Sinne: Viel Erfolg!