Ich habe mir soeben den Film
Schwarzfahrer angesehen. Ein Kurzfilm, der im Jahr 1994 sogar einen Oskar als bester Kurzfilm erhielt.
Ich hatte keine Ahnung, um was es sich bei dem Film dreht.
Ein Freund empfahl mir den Film und ich kann nur sagen: Super Tip!
Ich bin so frei und zitiere die Beschreibung der Bundeszentrale für politische Bildung
In der Straßenbahn sitzt eine ältere Dame neben einem Mann schwarzer Hautfarbe, Anlaß für sie, ihn mit einer geballten Ladung gängiger Vorurteile gegenüber Asylbewerbern zu Überschütten. Die umsitzenden Fahrgäste bleiben passiv, ebenso das Opfer, das ihre Anwürfe unbewegten Gesichts über sich ergehen läßt bis ... eine Fahrkartenkontrolle stattfindet. An deren Ende wird sich zeigen, wer von beiden das "schwarze Schaf" ist.
Selbstverständlich sind Kurzfilme immer Geschmackssache, noch mehr als Filme "normaler" Länge, aber dieser hier hat in meinen Augen wirklich das gewisse Etwas. Typische Vorurteile gegenüber Ausländern mit einem Hauch braunem Gedankengut gepaart treffen hier auf die Gelassenheit eines Betroffenen und auf die Ohnmacht (ist das so gemeint?) der Gesellschaft.
Frei nach dem Motto "lieber mal nichts sagen, man könnte ja plötzlich alleine auf der 'falschen' Seite stehen".
Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen und der Aussage zustimmen
Aufgrund seiner zielsicheren und vielschichtigen Darstellung eignet er sich zum Ausgangspunkt einer Diskussion über Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile.
Dadurch, dass der Film in Berlin spielt könnte dieser Aspekt in Diskussionen eine ganz interessante Rolle spielen. Stichwort:
melting pot
Mein Fazit: 4,5 von 5 Sternen.
Der Film kann einfach entliehen werden.
Für diejenigen, die hier aus der Gegend von Remagen kommen
Medienzentrum Kreis Ahrweiler
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Telefon 02641/975-327
Ansonsten findet Ihr weitere Verleihstellen unter
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