Nichtraucherschutz und der ewige Aktionismus

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Mär 22: Nichtraucherschutz und der ewige Aktionismus

Ich hatte vor einiger Zeit einen kurzen, aber durchaus vielsagenden Blogeintrag zum Thema Nichtraucherschutz gelesen.

Warum kann man den scheiss nicht einfach verbieten in der Öffentlichkeit und gut is?


Die Aussage bringt es doch irgendwie auf den Punkt, oder? Ich kenne viele Raucher, aber eigentlich wäre fast jeder über die ein oder andere Einschränkung nicht verärgert. Wie ich soeben gelesen habe wird ja unter den Länderchefs mal wieder kräftig debattiert und man kann davon ausgehen, dass, wie so oft, nichts dabei herum kommt und letztlich die Debatte wieder mal für den Mülleimer war, da es so weitergeht, wie bisher.
Wenn man sich mal andere Länder anschaut, kann man doch den ein oder anderen guten Punkt aufgreifen und man darf sich fragen, warum das bei uns nicht umsetzbar ist bzw. gar nicht umgesetzt werden will.

Dänemark
An öffentlichen Orten ist der Tabakgenuss verboten.


Irland
Die Iren waren die Ersten, die ein Rauchverbot einführten - für öffentliche Gebäude, Pubs und Restaurants. Sogar auf öffentlichen Plätzen können die Iren als einziges EU-Mitglied ein Rauchverbot erlassen.


Italien
Hier gilt ein absolutes Rauchverbot. Nur in eigens abgetrennten Zonen darf gequalmt werden.


Und so weiter und so fort.
Letztlich muss man es so sehen. Rauchen ist eine Sucht und Zigaretten sind Suchtmittel. Das ist so und wer das bestreitet disqualifiziert sich selbst. Oft ist es sowieso nur so, dass Zigaretten aus Langeweile, zum Zeitvertreib oder zum Brechen des Eises in Gesprächen etc. genutzt werden.

Wenn ich dann in einem Weblogeintrag von Christian Thiels lese, dass einige Politiker das Rauchverbot im Bundestag nicht für nötig halten
Es müsse jedem Abgeordneten und deren Mitarbeitern weiter erlaubt sein, in ihren Büros zu rauchen, wenn sie dabei keine Nichtraucher gefährdeten. Das ist eine ziemlich pikante Forderung, denn nachdem die Politik gerade ziemlich harsche Rauchverbote in Kneipen, Bussen, Bahnen, Restaurants, öffentlichen Gebäuden und so weiter durchdrücken will, sollen ausgerechnet im Deutschen Bundestag alle weiter ihrer Sucht und Lust fröhnen können. Extrawürste also für die Abgeordneten? Klar, denn, so argumentieren die “Seeheimer” messerscharf weiter, in anderem Parlamenten funktioniere es schließlich auch nicht mit dem Rauchverbot

dann weiß ich wirklich nicht, wo diese ganzen Diskussionen hinführen sollen.

Es kann eigentlich nur etwas bewirkt werden, wenn man mit der Faust auf den Tisch haut und sagt .. alles klar, ab sofort wird dieses Gesetzt umgesetzt. Fertig, aus, basta!

Aber das ist wie beim Klimaschutz, bei Diskussionen zum Gesundheitssystem, bei der Arbeitsmarktpolitik usw. .. es wird einfach so getan, als ob man etwas "Supertolles" durch- und umsetzen will, aber letztlich kommt dabei nicht wirklich etwas Zählbares dabei heraus.

Ich bin es langsam leid, aber was will man machen?
Genau. Selbst mit dem Rauchen aufhören, sofern man denn raucht, und diejenigen, die aufhören möchten der Droge zu fröhnen, dabei unterstützen!

Ich bin niemand von denen, die alles schlecht reden, was in der Politik entschieden und diskutiert wird, aber in diesem Fall ist es irgendwie offensichtlich, dass die Sache in einer Sackgasse enden wird.

Nur mein persönlicher Senf zu dieser Sache :-(
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