Ich habe eben ein wenig in der letzten
Dezemberausgabe des Amnesty-Journals mit dem Titel
Gold für Menschenrechte geblättert und bin kurz darauf beim Stöbern im Netz auf einen
interessanten Artikel gestoßen, der andeutet, wie Chinesen im Web 2.0 geschickt ihre Meinung frei äußern, obwohl es ihnen eventuell untersagt ist.
Anders als in Deutschland können Chinas Surfer ihre Meinung jedoch nicht offen äußern. Im Jahr 2007 kündigte die Regierung an, Blogs stärker kontrollieren zu wollen. [..] Wer dennoch frei seine Meinung über kritische Themen äußert, riskiert mindestens, dass seine Beiträge vom Administrator des Forums gelöscht werden. Im schlimmsten Fall gerät er ins Visier der Sicherheitsbehörden. Allerdings haben die Chinesen eine lange Tradition des Umschreibens von Sachverhalten, etwa durch die Nutzung von Homonymen. Das sind gleich ausgesprochene Silben, deren Bedeutung sich durch die Betonung jedoch ändert. So verklausuliert kann über so gut wie alles diskutiert werden.
Wie heißt es so schön: Not macht erfinderisch!
Es wird also ein Wort geschrieben, welches nur durch die Betonung den eigentlichen Sinn erhält. Die Frage, die ich mir dabei stelle ist allerdings, ob die Aussage nicht auch durch den Kontext entsteht.
Mir fehlt dabei ein wenig das Hintergrundwissen der chinenischen Schrift, so dass ich das einfach mal so im Raum stehen lassen muss.
PS:
Gerade
bei Robert noch etwas zum Thema
"Internet in China" gefunden. Passt ganz gut.