Für einen
Chefkoch 
ist ein Film wie
Ratatouille natürlich ein absolutes Muss. Aber nicht nur für Köche, sondern auch für den geneigten Liebhaber von, simpel gesagt, guten Filmen ist der Animationsfilm wärmstens zu empfehlen.
Der Film beschreibt die Geschichte von Rémy, einer kochenden Ratte, die zum besten Koch Frankreichs emporsteigt.
Hm, klingt irgendwie total bescheuert und auch ich war zu Beginn eher abgeneigt und wollte mir den Film nicht wirklich anschauen. Nunja, wie das nun mal so ist, habe ich mich dann doch dazu aufgerafft und ich bin wirklich nicht enttäuscht worden.
Informationen und
Kritiken zum Film findet man an vielen Stellen
im Internet.
Zitieren möchte ich an dieser Stelle eine
Kritik des Spiegel, die in meinen Augen einfach den Nagel auf den Kopf trifft
Doch ist es nicht nur die technische Brillanz, mit der "Ratatouille" besticht. Regisseur Brad Bird ("Die Unglaublichen", "Findet Nemo") erzählt die eigentlich abstruse Geschichte vom Aufstieg einer Ratte vom Müllverwerter zum Gourmet-Koch so lustig und rasant, das man die abgenudelte Botschaft (Lebe deinen Traum!) gerne mitnimmt. Dabei gelingt ihm das Kunststück, mit einem negativ besetzten Tier als Hauptfigur in einem elitären und snobistischem Umfeld (Spitzengastronomie in Frankreich) einen ebenso herzerwärmenden wie intelligenten Familienfilm zu machen, der alles andere als reines Popcorn-Kino ist.
Die staubtrockenen Maispuffer bleiben einem nämlich angesichts dieses leidenschaftlich frankophilen Plädoyers für gutes Essen im Halse stecken. Und auch die Cola aus dem Literbecher will dank "Ratatouille" nicht mehr so recht die Kehle hinunterrinnen. Denn Pixar und Disney führen mit Hilfe der sympathischen Ratte einen beinahe subversiven Feldzug gegen miese Fastfood-Gewohnheiten.
Einen
Trailer des Films findet man auf der
offiziellen Webseite zum Film. Durchaus gelungene Vorschau.
Mir bleibt also nur noch zu sagen: Viel Spaß beim Schauen.