Nov 18: "AJAX richtig verkaufen", eine subjektive Kritik
In diesem einseitigen Artikel schreibt der "Consultant" über eine gute Strategie, um AJAX-Anwendungen an den Mann zu bringen.
Generell ein interessantes Thema, da AJAX, Web 2.0 und Co. zwar in aller Munde sind, aber oftmals ein Mangel an Wissen bzgl. dieser Trends bei den Kunden besteht.
Ich habe mich also interessiert auf diesen Artikel, zu finden auf Seite 76, gestürzt und kann nur sagen .. ich fasse nicht, was ich dort gelesen habe. Ich habe weiterhin lange überlegt, ob ich meinen Gedanken in diesem Blogeintrag freien Lauf lassen soll oder ob ich mir damit eventuell ins eigene Fleisch schneide.
Fakt ist aber, dass die "Strategie", so wie sie vom Autor beschrieben und angepriesen wird meines Erachtens absolut inakzeptabel und auf keinen Fall zu empfehlen ist, sofern man professionell und vor allem auch im Voraus beratend arbeiten möchte.
Der Autor beschreibt eine Situation, in der ein Kunde ein System zur Erfassung und Verwaltung von Mitarbeiterdaten, der Urlaubsplanung etc. in Auftrag geben möchte. Es soll sich dabei um eine verteilte Anwendung handeln, die unternehmensweit über das Netzwerk abrufbar sein soll; quasi von jedem Arbeitsplatz des jeweiligen Mitarbeiters aus.
Laut Autor stellt sich die Situation so dar, dass der Auftraggeber die Devise ausgibt, Zitat: "Hauptsache, es läuft!"
Stop!
Wie bitte? Das ist doch wohl kein Beispiel, dass man anbringen kann. Sicherlich ist dies der Realität oftmals nicht allzu fern, allerdings muss man an dieser Stelle doch davon ausgehen, dass sich die entsprechenden Mitarbeiter in einem Unternehmen im Voraus informiert haben bzw. sich bei einem Gespräch informieren wollen!
Mit so einer Situation ist in meinen Augen der gesamte Artikel von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Aber weiter ...
Der Autor gibt eine sehr interessante Regel an.
Wenn Sie ernsthaftes Interesse an der Gewinnung der Ausschreibung haben, greift hier Regel Nummer 1 für das Verkaufen von Ajax-Projekten: Nutzen Sie den Markt und dessen Trends!"
Damit meint der Autor, dass man dem potentiellen Kunden anhand einer Demonstration, die man "mit wenigen bis gar keinen HTML und JavaScript-Kenntnissen" erstellen kann. Stichwort: Mockup.
Also beim besten Willen, sehr geehrter Herr Müller. Wenn man keine Kenntnisse in JavaScript und HTML hat, sondern eine Demonstration nur durch das Zusammenbasteln von unterschiedlichen Frameworkkomponenten erstellen kann, dann sollte man eventuell mal darüber nachdenken, ob die von Ihnen geschilderte Beispielausschreibung nicht vielleicht ein oder vielleicht auch drei Nummern zu groß ist!
Aber nun gut .. weiter.
Die eigentliche Strategie sieht nämlich so aus.
Für den Mockup selbst gilt dann ganz einfach: je "Ajaxiger" der Mockup, desto Größer die Kundenbegeisterung!
Und damit wären wir wieder da angelangt, von wo wir wegwollen. Zig Skriptkiddies, die ein wenig mit AJAX spielen und eigentlich nicht in der Lage sind über den Tellerrand der gecrackten Dreamweaver-Instanz hinauszublicken.
Ein wirklich wahnsinnig guter Tipp, der noch detaillierter beschrieben wird.
Zeigen Sie dem Kunden, wie er in Ihrem Mockup Kundenstammdaten löschen kann, indem er sie einfach via Drag&Drop in einen Papierkorb ziehen kann, oder demonstrieren Sie ihm, wie er die Mitarbeiterdaten mittels auto-sortierbarer Tabellen durchsuchen kann. Verwenden Sie Bäume [..] und jonglieren Sie mit bunten Pop-ups für Dateneingaben.
Ja! Was ist denn nun passiert? Sind wir hier im Kindergarten? Das JavaMagazin hat wirklich oft sehr sehr interessante Artikel, die auch mich als Laien fesseln. Dieser Beitrag ist in meinen Augen eines solchen Fachmagazins nicht würdig. So etwas würde nicht mal in unserem Miniforum präsentiert werden.
Bunte Pop-ups? Also .. da habe ich keine Worte. Jeder, der sich etwas mit der Materie der Entwicklung von z.B. Webanwendungen auskennt sollte wissen, dass ein Maß an JavaScript sehr interessant ist, aber man eine Anwendung doch durch zu viel unbedachte Spielerei sehr leicht ins Kindische und Lächerliche ziehen kann.
Ein Kunde, der Stammdaten verwalten will, will Stammdaten verwalten. Ihm ist es egal, ob das Pop-up blau oder rosa ist. Letztlich sollte die ganze Intranetanwendung sowieso zum Corporate Design des Unternehmens passen.
Bäume zur Darstellung sind interessant, aber man sollte sie nicht nur deswegen anwenden, weil sie so toll sind.
Der Autor will dem Leser weiterhin weismachen, dass eine Erstellung einer AJAX-basierten Anwendung bzw. deren Frontends schneller vonstatten geht, als z.B. eine simple PHP, HTML-Anwendung. Beim besten Willen .. das ist eine absolut nicht nachweisbare und in meinen Augen sogar falsche Darstellung der Tatsachen.
Die Strategie des geschätzten Herr Müller besteht also daraus dem unwissenden Kunden vorzugaukeln, dass die eigene Lösung viel besser ist, als andere, non-AJAX-Anwendungen.
Letztlich gibt es tatsächlich einen Satz, der das zuvor gesagt etwas abschwächt
Natürlich darf Ajax an dieser Stelle nicht überschätzt werden, denn das GUI ist in der Regel lediglich Mittel zum Zweck und nicht Kern der Anwendung.
Danke. Gut ist aber, dass man das dem Kunden ja nicht sagen muss. Soll der lieber im Glauben bleiben, man hätte die non-plus-ultra Anwendung gekauft!
Das Fazit hat meiner Ansicht nach genau auf das richtige Niveau
.. in einem Satz auf den Punkt gebracht werden: bessere Oberflächenqualität für weniger Geld ..
Bessere Oberflächenqualität? Nunja, das liegt ja nun wirklich mal an den Kompetenzen des jeweiligen Entwicklers!
Weniger Geld? Weil man ein Framework verwendet oder wie? Drei Buchstaben: lol!
Ich befürworte den Einsatz von AJAX in Intranetanwendungen, allerdings ist mir die Verkaufsstrategie, wie sie hier vorgestellt wird zuwider.
Ich bin kein Arbeitnehmer. Ich habe außer während meines Praxissemesters noch nie in einem Unternehmen gearbeitet, welches sich mit der Entwicklung von Software beschäftigt. Ich bin Student und demnach absoluter Laie, was das reale, tagtägliche Arbeitsleben angeht.
Aber dieser Artikel ist selbst (oder vielleicht auch gerade?) für mich absolut unterste Schublade. Ich kann nur jedem raten sich von solchen Strategien fernzuhalten. Man schadet nur seinem eigenen Ruf, wenn man mal einen Kunden hat, der eventuell etwas mehr über AJAX und diverse Trends weiß, als er zugibt. Weiterhin sind es genau solche Leute, die AJAX von einer gelungenen Technologie aus Abstellgleis bringen. Zu viele schlechte AJAX-Programmierer machen die Technologie sicherlich nicht besser.
Das, was in diesem Artikel in meinen Augen beschrieben wird, fördert aber gerade diejenigen, die eigentlich nicht so wirklich wissen, was sie zu tun haben ...
Einige Argumentationen habe ich nicht in den Beitrag mit eingebracht .. liegt wohl auch an der Uhrzeit .. uff ... schon halb fünf.
Ihnen Herr Müller wünsche ich viel Erfolg bei Ihrem nächsten Artikel im JavaMagazin. Mich haben Sie mit dem hier kritisierten als interessierten Leser verloren.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen viel Spaß bei der Entwicklung qualitativ hochwertiger Software.
Grüße, Benni.
[PS]
Bitte verzeiht Rechtschreibfehler ..
#1 - robo47 besagt:
04.12.2006 23:48 - (Antwort)
Das Problem ist leider, dass die Leute mit solchen Sachen oftmals durchkommen. Die einzige Fähigkeit die ein guter Geschäftsmann haben muss, ist heutzutage Reden zu können. Wenn ich dem Eskimo den Kühlschrank verkaufen kann, dann ist das gut
(ich weis alt, aber immernoch gut). Und welcher Kunde kennt sich denn mit dem was er kauft wirklich aus ? Es ist doch meistens so, dass man eben zu jemandem geht der (meint) sich damit aus(zu)kennt(en). Klar bei vielen Sachen mache ich mich selbst vorher kundig, worauf zu achten ist und soweiter, aber eigentlich sollte es ja so sein, dass wenn man sich jemanden holt, der etwas macht, der die Arbeit auch professionell erledigen sollte, er ist ja vom Fach. Ganz toll sind da die "Webmaster", ich hab mal einen kennengelernt, der das ganze richtig professionell gelernt hat, mit nem Databecker Buch, ich hatte den lieben Mann damals, weil selbst Interesse in der Richtung vorhanden war, gefragt, was für eine Ausbildung, Studium oder ähnliches er hat, weil ich über ein paar Ecken gehört hatte, dass er Webdesign macht, als sich dann herausstellte wie er "Webmaster" wurde, konnte ich mir ein breites Grinsen nicht mehr verkneifen, als ich mir dann aber die Anzahl der Referenzen angeschaut hab, wurde ich blass, die Webseiten waren alles fertige Frontpage-Templates, nen billigen Counter, meist mit Werbung dazu, viele pixelige unerkennbare Bilder, kombiniert mit animierten Gifs. Der Mann erklärte mir dann noch, dass man ja für seine Seiten (Hauptseite mit meistens nur 5 Unterseiten) ja schon etwas in den 4-stelligen Bereich rutschen würde, wenn man denn von ihm als "Profi" sowas wollte. Und bei Ajax ist das nicht anders, gerade das eignet sich doch hervorragend Leuten was schönes Klicki-Bunti vorzusetzen und das ist es doch zu 90% was entscheidet.
Im Endeffekt muss man selbst wissen wie man sich selbst verkauft und ob man dann noch gut schlafen kann nachts, ich finde es aber schon etwas dreist soetwas in einer Zeitung zu schreiben und als "Taktik" darzulegen.
mfg
robo47
#1.1 - Benni 05.12.2006 02:21 - (Antwort)
Jau, ich stimme dir natürlich zu.
Die Erfahrung, die du vorstellst, habe ich auch schon gemacht. "Webmaster" .. lol
.
Aus diesem Grund schrieb ich ja
Selbstverständlich ist mir bewusst, dass man mit der Unwissenheit der Kunden Geld verdienen kann, aber dazu bin ich dann wahrscheinlich den Ticp zu viel Idealist. ... zum Glück!
#2 - Florian Müller 21.02.2007 22:31 - (Antwort)
Hallo Benni,
vielen Dank für Deine Kritik - ich bin immer offen für Kritik und Du bist nicht der Einzige der mit seinem Feedback zu diesem Artikel in diese Kerbe schlägt.
Allerdings muss man bei Kritike der anderen Seite auch die Chance einer "Richtigstellung" (nicht zu verwechseln mit Rechfertigung!) lassen, und an dieser Stelle sei einfach Folgendes gesagt: ein Artikel zum Verkauf von Ajax Applikationen im JavaMagazin ist sicherlich nicht als 1:1 Leitfaden zu interpretieren, dessen Befolgung dann automatisch dazu führt dass Ajax ein Verkaufsschlager wird. Viel mehr ist ein solcher Artikel an der ein oder anderen Stelle symbolisch zu sehen und ich denke gerade als regelmäßiger Leser der Ajax Kolumne solltest Du wissen dass der Ton dort oftmals überspitzt und provokant ist - mit dem einfachen Ziel die Leser zum Nachdenken anzuregen!
Der Ansatz, einen solchen Artikel dann auf Satzebene zu interpretieren ist also sicherlich nicht ganz der passende Ansatz...
Drei Botschaften kannst Du dem Artikel entnehmen wenn Du zwischen den Zeilen liest:
1) Kunden kaufen "GUI" driven! Egal was für tolle Komponenten Du im Backend einsetzt, den Kunden interessiert primär das GUI - und eben deshalb solltest Du für eine der ersten Sales Sitzungen schon einen Mockup parat haben in dem sich der Kunde wieder findet
2) Neue Technologien oder besser gesagt "Hypes" faszinieren nicht nur uns als Entwickler, sondern auch den Kunden - sofern diese für ihn greifbar sind. Ajax macht es uns an dieser Stelle extrem einfach: Ajax ist für die Leute, die über den Start/Kauf eines Projektes entscheiden eine sichtbare Technologie unter der sie sich etwas vorstellen können, a la "meine Intranet Seite flickert jetzt nicht mehr beim Seitenaufbau..."
3) Ajax Frameworks und Toolkits beschleunigen einen Frontend-getriebenen Entwicklungsprozess; Du brauchst heutzutage nicht mehr den Code für eine autosortierbare Tabelle selbst zu erstellen sondern kannst Dich des Marktes bedienen. Dadurch wird nicht nur der Entwicklungsprozess für die Erstellung eines Mockups beschleunigt, sonder auch der gesamte Projektimplementierungs-Zyklus.
Es geht also insgesamt nicht darum den Kunden mit Ajax zu blenden um ihn im Anschluss über den Tisch zu ziehen, sondern es geht darum die offensichtlichen Highlights dieser Technologie schmackhaft zu präsentieren.
Ich hoffe das hilft Dir den Artikel von einer anderen Seite zu sehen. Ich für meinen Teil werde mich in der Zukunft um eine sauberere Trennung von Sales- und technischen Aspekten bemühen - um Missverständnisse dieser Art zu vermeiden.
Schönen Gruß aus Zürich, Florian Müller!
#2.1 - Benni besagt:
22.02.2007 07:52 - (Antwort)
Hi Florian,
erstmal bin ich total überrascht an dieser Stelle etwas von dir zu lesen. Ich frage mich wirklich ... welche Wellen hat dieser Blogeintrag geschlagen? g
Dann danke ich doch für deine Antwort. Mit Kritikfähigkeit ist ja nicht jeder gesegnet ![]()
Zur "Richtigstellung":
Deine Antwort lässt sich ja weitestgehend auf das folgende Fazit reduzieren
Ich muss gestehen, dass das meiner Ansicht nach nicht wirklich geschehen ist. Nun gut, ich habe jetzt natürlich auch, wie du ja schon schriebst, penibel auf die einzelnen Aussagen geachtet und mich in gewissem Maße bestätigt gesehen, als sich Aussagen wieder mal eher in Richtung Verkauf, als in Richtung standardisierter Technik gingen.
Aber egal.
Meine Meinung zum Artikel an sich hat sich nicht geändert, auch wenn ich natürlich deine drei Punkte gut verstehen kann und ihnen auch bedingt zustimme.
Meiner Ansicht nach sollte AJAX eben nicht als Ziehpferd genutzt werden, sondern dem potentiellen Kunden als Bonusfeature vorgestellt werden, da es eben nichts anderes ist als ein Datenaustausch via JavaScript.
Klar, Zeit kostet Geld, gerade in der Entwicklung, aber meiner Ansicht nach sollte man, idealistisch wie ich bin *g*, dem Kunden vor seiner Entscheidung ein gewisses Maß an Kenntnis zukommen lassen bzw. ihn dazu animieren sich dieses Wissen anzueignen, damit er seine Entscheidung auch wirklich begründet fällen kann und nicht, weil da bisschen klicki-bunti präsentiert wurde.
So, muss zur Arbeit ..
Nochmals herzlichen Dank für den Blogeintrag.
Grüße, Benni.
#3 - Florian Müller 22.02.2007 09:40 - (Antwort)
Hmmm - lass mich noch eine kleine Anmerkung platzieren, welche aus meiner Berufserfahrung resultiert, und die Dir sicherlich auch weiterhelfen kann: die Personen, die über den Start/Kauf eines Projektes entscheiden, sind nicht Personen die Lust und schon gar nicht die Zeit haben sich in ein technisches Themengebiet einzuarbeiten - ist auch nicht ihre Aufgabe, sonst hätte ja schon jeder CTO, CEO, CFO etc. einen eigenen Ajax Blog.
Du warst (oder wirst ganz bestimmt noch...) in die Situation kommen ein Projekt zu verkaufen - und sei Dir sicher, je größer das Projekt, desto gelangweilter werden die Gesichter in den Sitzungen, wenn Du anfängst "technisch" zu werden; genau dies ist oftmals der Fehler der begangen wird wenn versucht wird ein Projekt zu verkaufen: der Kunde hat 10 Offerten, jeder Anbieter hat in einer zweistündigen Sitzung erklärt warum seine Lösung die beste ist, und unterm Strich kann der Kunde gar nicht anders als ganz einfach dem Preis zu entscheiden. An dieser Stelle musst Du zusehen, dass Du dich/eure Firma mit einem Alleinstellungs-Merkmal differenzierst, und zwar ein Merkmal dass auch "technologisch nicht so tief schürfenden" Personen in Erinnerung bleibt. Entweder kannst Du das machen indem Du Dir einen Karnevals-Hut aufsetzt und die Sitzung mit einem lauten "Hellau" beginnen lässt, oder Du zeigst dem Kunden ein GUI, das er sich in Erinnerung behält. Und da Ajax Dir die Möglichkeit bietet eine Webpage zu präsentieren, die eben mehr kann als eine "normale" Web Page ist das Deine große Chance!
Das noch als kleine Hintergrundinfo meinerseits, vielleicht hilft es Dir ja irgendwann...
Gruß aus der Schwyz, Florian!
P.S.: die Karnevals Variante ist auch nur symbolisch zu verstehen, also bitte nicht ausprobieren und dann beschweren dass es nicht funktioniert hat... ![]()
P.S2.: ich hoffe dass meine Antworten Dich dazu animiert haben die Kolumne weiterhin zu lesen und freue mich auch immer über jegliche konstruktive Form von Feedback.
P.S3.: ...wer ist Kalle??
#3.1 - Benni besagt:
22.02.2007 15:53 - (Antwort)
Hi,
mir ist das schon bewusst und ich weiß auch, dass "Erziehung" im Sinne von "informieren" nur bis zu einem gewissen Grad möglich ist.
Aber ich wollte jetzt eigentlich nicht eine Vorstellung der Technik als Ersatz für die AJAX-Präsentation (klicki bunti) vorstellen, sondern ich wollte damit sagen, dass mockups zwar wichtig sind, man sich imho aber dennoch nur soweit mit einschränkenden Technologien "profilieren" sollte, wie es eben durch Workarounds noch möglich ist, dieses Barrieren wieder auszuhebeln/zu beseitigen.
AJAX im AdminControl-Panel, absolut gut. Aber
Klar, Erfahrung habe ich nicht auf dem Markt, aber dann arbeite ich lieber als Programmierer in einer Firma, als mich um den Verkauf kümmern zu müssen.
Ich würde meinen Kunden so nie anlügen (denn die Nicht-Information oder eventuell sogar Desinformation à la "ja, das ist der neueste Trend blabla keine Risiken blub ist nicht anderes [deaktiviertes JS ist toll, ich surfe nicht mit!]).
Wie bei so vielem kann man hier anscheinend unterschiedlicher Meinung sein und vielleicht ist meine Ansicht durch meinen "jugendlichen" Idealismus geprägt ... aber ich bleibe dabei!
PS:
Ich habe das JavaMagazin-Abo zum Jahreswechsel gekündigt, da ich mich in eine andere Richtung (PHP) entwickle. Ein Auge habe ich aber auf die Themen.
Kalle ist unser Hund ;), neun Wochen alt.