Das Buch
AJAX aus der Buchreihe
schnell und kompakt, erschienen bei
entwickler.press ist ein kleines Büchlein mit nur gut 100 Seiten. Im Vorwort erklärt der Autor
Christian Wenz warum das Buch so einen überschaubaren Rahmen hat
Außerdem wollte ich kein Buch mit mehreren hunder Seiten zu AJAX schreiben, während die Technologie auf ungefähr 100 Seiten erschöpfend behandelt werden kann.
Jeder kennt die Bücher, die 800 und mehr Seiten haben, von denen aber eigentlich nur ein Viertel interessant sind.
Dieses Buch geht eben einen anderen Weg und springt nicht auf den derzeitigen AJAX-Hype auf, was ich beim Lesen als durchaus positiv empfunden habe.
Es beschreibt in fünf knappen Kapitel folgende Themenbereiche
1. AJAX-Grundlagen
2. AJAX und XML
3. JSON
4. AJAX Tipps und Tricks
5. AJAX serverseitig
Ich bin ein absoluter Laie, was JavaScript und somit auch AJAX angeht und als Fazit kann ich sagen, dass das Buch für mich genau richtig war. Ich habe es als Bettlektüre innerhalb einer guten Stunde gelesen und dann heute Morgen die Beispiele teilweise durchgespielt und war überrascht, mit wie wenig Aufwand man doch Resultate erzielen kann.
Die dargestellten Beispiele sind bewusst sehr rudimentär und zeigen nur das, was das jeweilige Kapitel versucht zu erklären. So wird z.B. auf unnötige Wiederholungen von selbsterklärenden oder bereits angesprochenen Passagen verzichtet und auch der verwendete HTML-Code ist nur soweit vorhanden, wie er denn auch benötigt wird.
Letztlich hat mir dieses Buch vor allem die Gewissheit gebracht, dass die Arbeit mit AJAX keine Hexerei ist, sondern schlichtweg auf einem simplen Datenaustausch beruht, wobei man sagen muss, dass der Austausch dieser Daten durchaus mächtig und sinnvoll eingesetzt werden kann.
Kapitel 4, in dem das Setzen von Lesezeichen (bookmarks) und das Verwenden der "zurück"-Schaltfläche im Browser bei AJAX-Anwendungen beschrieben wird halte ich persönlich für unnötig, da es sich dabei um Hacks handelt. Aufgrund der Tatsache, dass ich bei einer Anwendung JavaScript nie voraussetzen würde, entfällt für mich allerdings auch das Anwendungsgebiet.
Für den produktiven Einsatz ist sicherlich eins der vielen guten OpenSource-Frameworks geeignet. Es wird nur sehr kurz auf zwei exemplarische Frameworks eingegangen, was aber auch gut so ist, da es letztlich an den eigenen Anforderungen liegt, welches Framework für einen am besten geeignet ist.
Alles in Allem fand ich das Buch ganz informativ, wobei es mit 7,90 Euro doch schon einen stolzen Preis hat. Ich würde das Buch empfehlen, sofern man es in einer Bibliothek ausleihen kann.
Bei Fragen zu AJAX, AJAX-Frameworks und/oder JavaScript im Allgemeinen sei das entsprechende
Hilfeforum des
Developer's Guide empfohlen.